Erster Testaufbau

Den ersten Testaufbau haben wir quasi auf dem Schreibtisch vorgenommen. Hier galt es zu schauen, ob die Komponenten wirklich alle sauber miteinander arbeiten oder ob es hier Herausforderungen gibt.

Ein wesentlicher Schritt war die Vorbereitung und Konfiguration des Data Gateway. Dabei war die Konfiguration per XML recht einfach und flexibel:

  • Definition der Bus Teilnehmer an der RS 485 Schnittstelle (-> IO Baugruppen) und Einrichtung der dort verfügbaren Register
  • Aufbereitung der Daten für die einfachere Folgeverarbeitung durch die Definition von Prozessvariablen (bspw. Aufteilung des Datenwortes mit den Digitalsignalen ein Einzelwerte)
  • Konfiguration der Logdateien für die Aufzeichnung der Daten
  • Definition der Scheduler für die Festlegung der Aufzeichnungsintervalle und der Datenübertragung

Um das Datenvolumen zu reduzieren, haben wir uns von vorne herein dafür entschieden, bspw. die digitalen Signale nur bei Änderungen aufzuzeichnen. So geht uns nichts verloren, aber wir schreiben auch nicht einfach nur Daten in einem sturen Takt weg.
Die Aussagen der Hersteller sind bezüglich der Konfigurationsmöglichkeiten ihrer Geräte ja häufig sehr weitschweifig. Bis zum jetzigen Stand haben wir hier aber tatsächlich alles hinbekommen.

Ok, es war nicht immer ganz so einfach, da umfangreiche Konfigurationsoptionen natürlich auch das entsprechende Know-how bedingen, aber hier hat uns dann die Hotline vom Hersteller Tixi.com mehr als kompetent unterstützt.
An einer Stelle wurden dann bspw. aus 10 Zeilen nur 2,  da es auch deutlich eleganter ging.

Wir sind gespannt wie es weitergeht.

Veröffentlicht in Proof of Concept, Vorbereitung
Ein Kommentar zu “Erster Testaufbau
  1. Guido Burchartz sagt:

    Konfiguration einfach per XML

    1. Prozessabbild mit 4 analogen Eingänge und einem Sammeldatenpunkt für die digitalen Eingänge einrichten

    <Bus Name=“Modbus01″ _=“COM2″ protocol=“Modbus,RTU“ Mem=“120000″ baud=“38400″ handshake=“HALF“ type=“Master“ format=“8N1″>

    <Device Name=“Z4AI01″ _=“1″ Pollrate=“1s“ CharTimeout=“50ms“ Timeout=“300ms“ Pause=“50ms“ UseCache=“1″>

    <AI_1 Name=“AI_1″ _=“H“ simpleType=“Int16″ ind=“16″ acc=“R“/>
    <AI_2 Name=“AI_2″ _=“H“ simpleType=“Int16″ ind=“17″ acc=“R“/>
    <AI_3 Name=“AI_3″ _=“H“ simpleType=“Int16″ ind=“18″ acc=“R“/>
    <AI_4 Name=“AI_4″ _=“H“ simpleType=“Int16″ ind=“19″ acc=“R“/>

    </Device>

    <Device Name=“ZDIN01″ _=“2″ Pollrate=“1s“ CharTimeout=“50ms“ Timeout=“300ms“ Pause=“50ms“ UseCache=“1″>

    <DIN Name=“DIN“ _=“HI“ simpleType=“UInt16″ ind=“1″ acc=“RW“/>

    </Device>

    </Bus>

    2. Daten bei Bedarf über Prozessvariablen anpassen
    hier: Offset bei Stromeingängen anpassen (4mA .. 20mA)

    <AI_1>
    <Value>
    <LD _=“/Process/Modbus01/Z4AI01/AI_1″ />
    <SUB _=“4000″/>
    </Value>
    </AI_1>

    3. Aufzeichnung der Daten konfigurieren

    <LogFiles>

    <LogAnalog record=“LogAnalogRec_File“ size=“204800″ contenttype=“binary“/>
    <LogDigital record=“LogDigitalRec_File“ size=“204800″ contenttype=“binary“/>

    </LogFiles>

    <Records>
    <LogAnalogRec_File>

    <BG_1_AI_1 _=“Int16″ path=“/Process/PV/AI_1″/>
    <BG_1_AI_2 _=“Int16″ path=“/Process/PV/AI_2″/>
    <BG_1_AI_3 _=“Int16″ path=“/Process/PV/AI_3″/>
    <BG_1_AI_4 _=“Int16″ path=“/Process/PV/AI_4″/>
    <DeviceState _=“Uint16″ path=“/Process/Modbus01/Z4AI01/DeviceState“/>

    </LogAnalogRec_File>

    </Records>

    Wenn man das passende Template hat, geht es ganz schnell und läßt sich auf viele Strukturen per Copy and Paste anpassen.

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