Start in die technische Umsetzung

Es war spannend das interne und externe Feedback zu den Plänen für das IoT Projekt mitzubekommen.
Stand heute gibt es immer noch eine Reihe von Beobachtern, die dem Projekt skeptisch gegenüber stehen, aber ich denke, dass sich immer mehr ein Verständnis dafür entwickelt, was wir eigentlich damit erreichen wollen.

Wenn alles so klappt, wie wir uns das vorstellen, können wir später auf Basis des geplanten „Condition Monitoring“ bessere Aussagen zum Betriebsverlauf der Systeme machen.

Das bedeutet aber auch, dass wir uns nun der technischen Umsetzung widmen müssen. Und hier haben wir zunächst mal mit einer Bestandsaufnahme begonnen:

  • Stand heute gibt es in den meisten ausgelieferten Systemen keine Steuerungen oder anderweitige Komponenten die Daten aufzeichnen könnten
  • Soweit Steuerungen verbaut werden, sind dies entweder Komponenten, die vom Kunden beigestellt werden oder funktional stark eingeschränkte Slave SPS Systeme (SPS = Speicherprogrammierbare Steuerungen)
  • Störungsmeldungen werden über Leuchtelemente in den Schalttafeln signalisiert oder an einem Sammelstörungsausgang bereitgestellt

Unterm Strich bedeutet dies, dass wir nicht einfach mal auf bereits vorhandenen Daten zurückgreifen können, sondern auch neu definieren müssen, welche Informationen wir benötigen und wo wir sie abgreifen.

Erfreulicherweise kommt uns hier aber das Expertenwissen einiger altgedienter Mitarbeiter zugute.
Die im Rahmen verschiedenster Serviceeinsätze durchgeführten Analysen haben immer wieder gezeigt, dass sich viele Informationen zum Betriebszustand der Systeme aus einigen wenigen Parametern ableiten lassen. Hierzu gehören:

  • Druck und Druckschwankungen in den unterschiedlichen Kreisläufen
  • Verschiedene Temperaturwerte und deren Entwicklung
  • Signalisierte Störungen

Im Rahmen der Projektplanung haben wir dann gemeinsam festgelegt, dass wir mit folgendem Umfang beginnen:

  • 4-5 Sensoren für Druck- und Temperaturparameter, die analoge Strom- oder Spannungssignale bereitstellen
  • 2-3 Schaltzustände und Störungsinformationen, die als digitale Signale aufgezeichnet werden

Nun gilt es gilt es für das Engineering Team zu schauen, welche Sensoren wir verwenden können und wie diese am besten integriert werden.

Randbemerkung:
Der Abstimmungsprozess hat uns gezeigt, dass es viel Expertenwissen gab, auf das wir zurückgreifen konnten. Auf der anderen Seite ist es nicht immer einfach alle Experten zu finden und aus dann daraus die richtige Essenz zu generieren. Wir haben daher beschlossen, dass wir im weiteren Verlauf noch mal gezielt untersuchen werden, welchen Effekt das laufende Projekt in dieser Beziehung bringt.

Veröffentlicht in Proof of Concept, Vorbereitung

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